Sicherheit geht vor!

Sicherheit beim Klettern

Sicherheit ist beim Klettern oberstes Gebot. Um in der Kletterhalle aktiv selber klettern zu dürfen gilt es deshalb, Regeln und Vorschriften einzuhalten:

  • Das Klettern geschieht auf eigene Verantwortung und ohne Aufsicht/Anleitung.
  • Bei uns dürfen Sie nur klettern, wenn Sie über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der beim Klettern anzuwendenden Sicherungs- und Klettertechnik verfügen, außer ein versierter Kletterer begleitet Sie und übernimmt für Sie die Verantwortung.
    Falls Sie in dieser Hinsicht unsicher sind, empfehlen wir zu Ihrer eigenen Sicherheit den Besuch eines Hallenkurses (nicht Schnupperklettern!)
  • Auf dem Hallenboden wurden zusätzlich rote Signalstreifen angebracht. Diese weisen die Sicherungsperson auf einen möglichst geringen Abstand zur Wand hin.
  • Die Halle weist einen hohe „Hakendichte“ auf. Dennoch kann bis zum 5. Haken eine akute Bodensturzgefahr bestehen, wenn verschiedene Fehlermomente (Abstand, Schlappseil, falsches Clippen) zusammen kommen.
  • Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen die Kletteranlage nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten oder einer sonstigen von diesem autorisierten Aufsichtsperson benutzen. Dies gilt auch für den Boulderraum.
  • Vom 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr darf nur unter Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung auch ohne Erziehungsberechtigten geklettert werden. Die Einverständniserklärung muss bei jedem Eintritt vorgezeigt werden.
  • Das Herumrennen, Fangen spielen und Ähnliches ist im gesamten Kletterzentrum verboten! Beim Klettern/Bouldern sind aus hygienischen Gründen auch von Kindern Hallenschuhe zu tragen. Eltern und Erziehungsbeauftragte müssen ihre Kinder immer im Auge behalten.

In all unseren Kursen wird ein korrektes Sichern und Klettern gelehrt und geübt. Informieren Sie sich über unser umfangreiches Kursangebot in allen Leistungsstufen. Sprechen Sie uns an, wir sind sehr gerne für Sie da!
Denn: Mit diesem Wissen und Können macht Seilklettern in der Halle unglaublich viel Spaß und motiviert zur persönlichen Leistungssteigerung.

Partnercheck

Korrektes Anseilen und das Beherrschen der Sicherungstechnik sind die wichtigsten Voraussetzungen beim Klettern. Denn Kletterer und Sicherer tragen beide eine große Verantwortung. Deshalb sollten noch vor dem Einstieg in die Wand Gurtverschluss und Anseilknoten überprüft werden, das Sicherungsgerät korrekt in Bereitschaft gebracht und das Seilende abgesichert werden. Eine Untersuchung schwerer Unfälle der DAV Sicherheitsforschung zeigt: Wird der Partnercheck konsequent und gewissenhaft vor dem Losklettern durchgeführt, sinkt das Risiko einen Unfall zu erleiden deutlich.

Deshalb gilt: Bevor Ihr in die Kletterroute einsteigt, führt immer einen gegenseitigen Partnercheck durch. Checken und Checken lassen heißt die Devise – für Eure Sicherheit!

Sicher Klettern – Partnercheck

Der Deutsche Alpenverein rät: Bevor man in die Kletterroute einsteigt, sollte man unbedingt einen gegenseitigen Partnercheck durchführen. Checken und Checken lassen! Heißt die Devise.

Bedienungsempfehlungen des DAV

Handhabung HMS

Die HMS-Sicherung hat einige Vorteile: Die Bremswirkung ist höher als beim Tuber und vorhanden bei beliebiger Bremshandposition. Das Einlegen des Seils und die Bedienung der HMS-Sicherung ist allerdings relativ komplex.

Handhabung TUBE

Geräte nach dem Tuber Prinzip gehören zu den beliebtesten Sicherungsgeräten auf dem Markt. Die Pluspunkte: sie sind leicht bedienbar, es kann gut dynamisch und Nachsteiger (Outdoor) gesichert werden. Allerdings bieten sie die geringste Sicherheitsreserve und sind daher weniger für Anfänger geeignet.

Handhabung SMART

Das Mammut Smart arbeitet nach dem Tuber Prinzip, bietet aber eine Bremskraft-Unterstützung. Von der Sicherheit vergleichbar mit dem Click-Up.

Handhabung CLICK UP

Arbeitet nach dem Tuber Prinzip; bietet aber den Vorteil, dass es bei Zugbelastung in eine Bremsposition „klickt“. Von der Sicherheitsreserve vergleichbar mit dem Smart.

Handhabung GRIGRI

Das wahrscheinlich sicherste und ausgereifteste Gerät am Markt. In der neuesten „+“ Version ist auch die Schwäche des Vorgängers beim Ablassvorgang beseitigt und es gibt eine Toprope Funktion. Es hat allerdings ein fundamental anderes Bedienkonzept (Gaswerk-Methode), das erlernt werden muss.